
Was kostet eine Haartransplantation in Deutschland?
Eine Haartransplantation kostet in Deutschland rund 5.000 Euro für Geheimratsecken und ab 7.000 Euro bei starkem Haarverlust (Stand Juli 2026).
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Für 50 Quadratzentimeter kahle Fläche nennt der Verband Deutscher Haarchirurgen 500 bis 1.500 Grafts, für 100 Quadratzentimeter 1.000 bis 3.000. Ein Beispiel: 50 Quadratzentimeter kahle Stelle bei 30 Haarwurzelgruppen je Quadratzentimeter ergeben 1.500 Grafts. Dafür brauchen Sie am Hinterkopf mindestens 18 bis 23 Quadratzentimeter Haut, weil dort 65 bis 85 Haarwurzelgruppen je Quadratzentimeter wachsen. Der Rechner nimmt Ihre eigenen Werte. Ob so viel möglich ist, beurteilt Ihre Ärztin.
Sie brauchen rund 1.500 Grafts.
50 Quadratzentimeter mal 30 Haarwurzelgruppen je Quadratzentimeter ergeben 1.500 Grafts. Das ist eine Rechnung und keine Behandlungsplanung.
30 Haarwurzelgruppen je Quadratzentimeter liegen über 25. Ab 25 bis 30 je Quadratzentimeter wachsen laut Verband Deutscher Haarchirurgen weniger Transplantate an, weil die Haut sie schlechter mit Blut versorgt.
So viele Haarwurzelgruppen wachsen auf 18 bis 23 Quadratzentimetern Haut am Hinterkopf. Entnommen werden darf davon nur ein Teil, sonst wirkt der Hinterkopf dünn. Wie groß dieser Teil sein darf, sagen wir nicht: Dafür gibt es keine belegte Zahl, das beurteilt Ihre Ärztin.
Haarausfall beim Mann verläuft meist in typischen Stufen. Der Arzt James Hamilton hat sie 1951 beschrieben, O'Tar Norwood hat die Einteilung 1975 erweitert. Sie heißt deshalb Norwood-Skala. Die Skala zeigt, wie weit der Haarausfall fortgeschritten ist. Wie viele Grafts eine Stufe braucht, sagt sie nicht, und dafür gibt es auch keine Leitlinie. Die kahle Fläche misst die Untersuchung, im Rechner tragen Sie sie selbst ein.
| Stufe | So sieht es aus |
|---|---|
| Norwood I | Die Stirnhaargrenze steht wie in der Jugend, allenfalls ein Hauch Rückgang an den Schläfen. |
| Norwood II | Die Haargrenze weicht an beiden Schläfen dreieckig zurück, die bekannten Geheimratsecken. |
| Norwood III | Die Ecken reichen deutlich tiefer in die Schläfenregion. |
| Norwood III Vertex | Die Ecken reichen nicht tiefer als bei Norwood III, dazu kommt eine Lichtung am Wirbel, dem oberen Hinterkopf. |
| Norwood IV | Die Lichtung am Wirbel wächst. Zwischen Wirbel und Stirn bleibt ein durchgehendes Haarband stehen. |
| Norwood V | Das Band zwischen Wirbel und Stirn wird schmaler und dünner, die beiden Bereiche rücken zusammen. |
| Norwood VI | Das Band ist verschwunden, Stirn- und Wirbelbereich gehen ineinander über. |
| Norwood VII | Es bleibt ein hufeisenförmiger Kranz über den Ohren und am Hinterkopf. |
Belegen lässt sich die Dichte am Hinterkopf, denn dort wachsen die Haare, die später umgesetzt werden. Jimenez und Ruifernández haben sie 1999 in der Fachzeitschrift Dermatologic Surgery gemessen: 65 bis 85 Haarwurzelgruppen je Quadratzentimeter, zusammen 124 bis 200 Haare je Quadratzentimeter. Eine Haarwurzelgruppe trägt also im Schnitt mehr als ein Haar. Deshalb ist die Zahl der Grafts nicht die Zahl der Haare.
Die Zahl der Grafts ergibt sich aus der kahlen Fläche mal der gewünschten Dichte. Der Verband Deutscher Haarchirurgen nennt für 50 Quadratzentimeter 500 bis 1.500 Grafts und für 100 Quadratzentimeter 1.000 bis 3.000. Bei 50 Quadratzentimetern und 30 Haarwurzelgruppen je Quadratzentimeter sind es 1.500 Grafts. Eine feste Zahl je Norwood-Stufe gibt es nicht, weil die kahle Fläche von Mensch zu Mensch verschieden ist.
Ein Graft ist eine Haarwurzelgruppe, also ein natürliches Bündel aus meist ein bis vier Haaren samt Haarwurzel, das die Ärztin einzeln entnimmt und einsetzt. Angebote rechnen den Preis je Graft aus. Die Zahl der Grafts ist deshalb nicht die Zahl der Haare.
Für 1.500 Grafts brauchen Sie am Hinterkopf mindestens 18 bis 23 Quadratzentimeter Haut, weil dort 65 bis 85 Haarwurzelgruppen je Quadratzentimeter wachsen (Jimenez und Ruifernández, 1999). Entnommen werden darf davon nur ein Teil. Wie viel, beurteilt die Ärztin nach der Untersuchung.
Eine feste Graftzahl für Norwood 3 oder Norwood 4 lässt sich nicht belegen. Die Norwood-Skala beschreibt nur, wie weit der Haarausfall fortgeschritten ist, nicht wie groß die kahle Fläche ist. Die Fläche misst die Ärztin bei der Untersuchung, danach lässt sich die Graftzahl rechnen.
Nein, der Graftrechner multipliziert nur zwei Zahlen und stellt keine Diagnose. Ob eine Haartransplantation für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer Kopfhaut, dem Verlauf Ihres Haarausfalls und dem Haarvorrat am Hinterkopf ab. Das klärt eine Hautärztin oder ein Facharzt bei der Untersuchung.

Eine Haartransplantation kostet in Deutschland rund 5.000 Euro für Geheimratsecken und ab 7.000 Euro bei starkem Haarverlust (Stand Juli 2026).
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