Glossar
Aufklärungspflicht
Die Praxis ist verpflichtet, Sie vor dem Eingriff mündlich über Ablauf, Folgen, Risiken und Alternativen aufzuklären. Das muss so früh geschehen, dass Sie in Ruhe entscheiden können.
- Begriff
- Aufklärungspflicht
- Stand
- 26. September 2026
Was dahinter steckt
Zur Aufklärung gehören Art, Umfang und Ablauf des Eingriffs, seine Folgen und Risiken, seine Notwendigkeit und Dringlichkeit, seine Eignung und seine Erfolgsaussichten. Gibt es gleichwertige Methoden mit anderen Belastungen oder Chancen, muss die Praxis Sie darauf hinweisen. Die Aufklärung muss für Sie verständlich sein.
Sie erfolgt mündlich, durch die Ärztin oder durch eine Person mit der nötigen Ausbildung. Schriftliche Unterlagen dürfen das Gespräch ergänzen. Von allen Unterlagen, die Sie unterschreiben, erhalten Sie eine Kopie. Das Gesetz nennt keine Zahl von Tagen zwischen Gespräch und Eingriff. Die Verbraucherzentrale rät zu mindestens einem Tag Bedenkzeit.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Bürgerliches Gesetzbuch § 630e, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,
Einsatz von Sprachmodellen
Künstliche Intelligenz hat bei Haarchirurgie mitgeholfen. Sie hat die Ratgeber mitgeschrieben und überarbeitet, Quellen gesucht und die Bilder erzeugt. Den Rechenweg im Graftrechner legt ein festes Programm fest, keine künstliche Intelligenz.
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Stand dieser Angaben: 26. September 2026.