Glossar
Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)
Erblich bedingter Haarausfall ist die häufigste Form von Haarausfall. Die Haarwurzeln reagieren überempfindlich auf ein Hormon namens DHT, deshalb werden die Haare mit der Zeit dünner und fallen aus.
- Begriff
- Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)
- Stand
- 26. September 2026
Was dahinter steckt
Ein Enzym des Körpers wandelt Testosteron in DHT um. Reagieren die Haarwurzeln darauf überempfindlich, verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare. Die Haare werden immer dünner und verschwinden an den typischen Stellen oft ganz. Ein Zuviel an Testosteron ist laut gesund.bund.de nicht der Grund, eine Hormonstörung liegt beim Mann in aller Regel nicht vor. Bis zu 70 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen sind betroffen.
Bei Männern weicht meist zuerst der Haaransatz zurück, es entstehen Geheimratsecken und später eine lichte Stelle am oberen Hinterkopf. Bei Frauen lichtet sich das Haar in der Kopfmitte, die Stirnhaargrenze bleibt erhalten. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt die Behandlung in aller Regel nicht. Der erblich bedingte Haarausfall des Mannes gilt laut gesund.bund.de nicht als Krankheit.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Anlagebedingter Haarausfall beim Mann, gesund.bund.de, Bundesministerium für Gesundheit,
- Hamilton-Norwood-Schema, Wikipedia,
Einsatz von Sprachmodellen
Künstliche Intelligenz hat bei Haarchirurgie mitgeholfen. Sie hat die Ratgeber mitgeschrieben und überarbeitet, Quellen gesucht und die Bilder erzeugt. Den Rechenweg im Graftrechner legt ein festes Programm fest, keine künstliche Intelligenz.
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Stand dieser Angaben: 26. September 2026.